Sandra Åslund: Von der Lesung zum Gesamtkonzept

Referentin: Sandra Åslund, Autorin

5. & 6. Tischgespräche-Runde (15:00-16:30 Uhr)

Ein neues Buch ist erschienen, und nun geht es daran, eine Lesung vorzubereiten. Wie erstelle ich ein Konzept, das genau auf mein Buch zugeschnitten ist? Was für Locations bieten sich an und welche Dinge sind vorab mit dem Veranstalter zu klären? Sandra Åslund legt ihren Schwerpunkt auf eine Textgestaltung mit Musik und Bildern. Wie baut man eine gelungene Präsentation zum Lesungstext? Welche Computerkenntnisse und Tools benötigt man dafür? Die Autorin referiert über dramaturgische Aspekte sowie das benötigte technische Equipment. Die TeilnehmerInnen erhalten Checklisten zu organisatorischen und praktischen Abläufen. Als Bonus gibt es Tipps für das äußere Erscheinungsbild der gelernten Maskenbildnerin für Männer und Frauen.

Sandra Åslund (*1976) ist am Niederrhein nahe der holländischen Grenze aufgewachsen. Sie studierte Französisch, Deutsch und Musik auf Lehramt, ehe sie sich an der Oper Köln zur Maskenbildnerin ausbilden ließ. In diesem Beruf arbeitete sie an namhaften Theatern und Opernhäusern in ganz Deutschland. Später absolvierte sie ein Fernstudium in Kreativem Schreiben an der Textmanufaktur. Die Autorin veröffentlichte unter ihrem Mädchennamen Sandra Maus Kurzgeschichten und Erzählungen in Anthologien sowie den Erzählband Vielleicht war es nur der Wind. Von 2007 bis 2011 moderierte und gestaltete sie in Würzburg das Kleinkunstformat LiteraturLounge. Inspiriert von ihrem Theateralltag experimentierte sie mit verschiedenen Lesungskonzepten. Seit 2016 schreibt Sandra Åslund eine erfolgreiche Provencekrimireihe um die Kölner Ermittlerin Hannah Richter. Die Bücher erscheinen bei Midnight by Ullstein. Der dritte Teil Verhängnisvolle Provence kam im November 2019 heraus. In ihren Lesungen nimmt die Autorin ihr Publikum auf eine imaginäre Reise in provenzalische Landschaften mit und lässt sie gänzlich in die Geschichten eintauchen. Sandra Åslund lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Berlin.

 

Foto: (c) Sascha Nau

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