Jasmin Schreiber: Ausbruch aus dem Friedhof der angeschriebenen Manuskripte – Wie man eine Buchidee durch den Alltag jongliert und wirklich zu Ende bringt

Referentin: Jasmin Schreiber, ursprünglich Biologin, früher u.a. Journalistin, mittlerweile jedoch Kommunikationsexpertin und Autorin beim Eichborn Verlag und Goldmann Verlag

5. & 6. Tischgespräche-Runde (15:00-16:30 Uhr)

Vielleicht kennen Sie das: Sie haben eine Idee und setzen sich begeistert an den Schreibtisch, um sie aufzuschreiben. Dieses Mal ist er es, das wird DER Roman!, denken Sie sich. Nach 30 begeisterten Seiten kommt man jedoch ins Stocken, das Schreiben fließt nicht mehr und irgendwann brechen Sie ab. Parallel hat Sie der Alltag fest im Griff und die Idee ereilt dasselbe Schicksal wie viele Ihrer Buchideen: Der Text landet auf dem Friedhof der angeschriebenen Manuskripte.

Besonders anfällig ist man dafür, wenn man einen sehr stressigen Alltag hat oder, wie ich, auch noch mit Depression und ADHS lebt, also maximal ablenkbar ist. Bei dieser Tischrunde sprechen wir über innere und äußere Hemmnisse, durch die wir den Kontakt zu unserem Manuskript verlieren und am Schreiben gehindert werden. Ich erzähle ein wenig über meinen (durchaus etwas ungewöhnlichen) Schreibprozess, über Routinen und darüber, wie man den inneren Lektor ruhigstellt, um einen Text über die ersten 30 Seiten hinaus zu bringen.

Jasmin Schreiber (@LaVieVagabonde) ist 1988 in Frankfurt am Main geboren und ursprünglich Biologin. Nachdem sie in Marburg, Wien, Hamburg und Berlin gelebt hat, kehrte sie 2019 in ihre Geburtsstadt Frankfurt am Main zurück. Sie arbeitet als Kommunikationsexpertin und Autorin, nebenbei engagiert sie sich ehrenamtlich im Bereich Sterbebegleitung und bei der Fotografen-Organisation „Dein Sternenkind“. Ihre Bücher erscheinen im Eichborn-Verlag und bei Goldmann. Auszeichnungen: Digital Female Leader Award 2018 (Kategorie: Audience), Bloggerin des Jahres 2018

 

Foto: (c) privat

> zur Programm-Übersicht <