Frank Rudkoffsky: Und immer wieder gegen dieselbe Wand: Wie man als Autor*in mit Rückschlägen umgeht – und es schafft, trotzdem dranzubleiben

Referent: Frank Rudkoffsky, Autor, Journalist und Mitherausgeber, Literaturzeitschrift ]trash[pool

3. & 4. Tischgespräche-Runde (13:00-14:30 Uhr)

Will man AutorIn werden, braucht man vor allem eines: Geduld. Agenturen und Verlage antworten oft erst nach Monaten – und dann sind es nicht selten bloß unpersönliche Standardabsagen. Noch frustrierender ist nur, wenn man sich kurz vor dem Ziel wähnt und es dann trotzdem nicht klappt mit dem Verlagsvertrag. Ich selbst habe vier Manuskripte für die Schublade schreiben müssen, ehe mein erster Roman veröffentlicht wurde, und auch danach wurde meine Frustrationstoleranz immer wieder auf eine harte Probe gestellt. Das war nicht immer leicht – aber es hat mich auch zu einem besseren Autor gemacht. Die Leitfragen der Tischgesprächsrunde sollen darum sein: Wie geht man damit um und schafft es, nicht frustriert das Handtuch zu werfen? Und noch viel wichtiger: Was können angehende AutorInnen aus Rückschlägen lernen, womit können sie ihre Chancen verbessern?

Frank Rudkoffsky, 1980 geboren, lebt in Stuttgart und ist Autor, Journalist und Mitherausgeber der Literaturzeitschrift ]trash[pool. 2019 veröffentlichte er seinen zweiten Roman »Fake« beim Verlag Voland & Quist und war für den Hotlist-Literaturpreis nominiert. Sein Debütroman »Dezemberfieber« erschien 2015 im Verlag duotincta, im selben Jahr war er auch Teil des Herausgeberteams der E-Book-Anthologie »Willkommen! Blogger schreiben für Flüchtlinge« bei Mikrotext. Als Blogger schreibt er auf www.rudkoffsky.com über Gegenwartsliteratur und war Buchpreisblogger sowie Jurymitglied beim Literaturpreis Blogbuster.

 

Foto: (c) Ronny Schönebaum

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