Friederike Kenneweg: Kreativer Freiraum mit Residenzpflicht. Die Welt der Aufenthaltsstipendien.

Referent: Friederike Kenneweg, freie Autorin und Journalistin

3. & 4. Tischgespräche-Runde (13:00-14:30 Uhr)

Einmal Stadtschreiberin sein? Ein oder zwei Monate irgendwo anders verbringen und sich nur dem Schreiben widmen? Auf dem Land, am Meer, in den Bergen – oder in einer größeren Stadt? Ein Aufenthaltsstipendium, das klingt erst mal verlockend. Eine gewisse Summe Geld, die einem einfach so zur Verfügung steht, eine Unterkunft, und Schreiben, fern vom festgefahrenen Alltag am heimischen Schreibtisch. Doch gehen damit auch Verpflichtungen einher: Einen Blog pflegen, Lesungen und Schreibkurse abhalten, am Ende ein fertiges Werk präsentieren, das sich mit dem Ort auseinandersetzt. Und wie sieht es mit Fördermöglichkeiten aus, wenn man erst mal Familie hat? Anhand eigener Erfahrungen gibt Friederike Kenneweg eine Einschätzung, für wen sich ein Ausflug in die Welt der Aufenthaltsstipendien lohnt.

Friederike Kenneweg ist freie Journalistin, Autorin und Sound Designerin. Ein Jahr lang war sie Stadtschreiberin der kleinen Stadt Ranis in Thüringen, verbrachte zwei Monate in einem Schloss in Genshagen bei Berlin und war zuletzt als Stipendiatin des Hessischen Literaturrats in der hessischen Stadt Bad Arolsen zu Gast unter dem Motto „Land in Sicht. Autorenresidenzen im ländlichen Raum“.

 

Foto: (c) Martina Šimková

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