Claudia Rapp: Viele Hüte tragen und davon leben – wie man ein Leben rund um die Literatur bauen kann

Referentin: Dr. Claudia Rapp, Autorin und Übersetzerin

1. & 2. Tischgespräche-Runde (10:30-12:00 Uhr)

Claudia Rapp ist Buchhändlerin, promovierte Literaturwissenschaftlerin, Romanautorin und Übersetzerin – in dieser zeitlichen Reihenfolge. Sie wollte immer „Irgendwas mit Büchern“ machen und daraus ist ein Leben entstanden, das sich der Literatur von allen Seiten nähert. Neugier ist dabei die treibende Kraft, denn was immer sie anpackt, darf alles sein, nur nicht langweilig. Neben drei veröffentlichten Romanen (SP und Kleinverlag), über 50 übersetzten Büchern (u.a. Jack Kerouac, Poppy J. Anderson, Clive Barker) und ersten Ausflügen ins Übersetzen fürs Fernsehen fungiert sie gerade zum zweiten Mal als Herausgeberin einer Anthologie (Tentakelporn) und besucht auch in diesem Jahr wieder mehrere Fantasy/Science Fiction-Conventions im In- und Ausland, um sich dort inspirieren zu lassen, Kontakte zu knüpfen und auf Panels über moderne Mythen zu referieren. Was Lesungen angeht, stand sie bisher nicht nur in Kneipen und Wohnzimmern, im Gerichtssaal, auf der Straße und auf dem Wacken Open Air oder dem Wave-Gotik-Treffen in Leipzig auf der Bühne, sondern veranstaltet auch selbst Literaturevents, wo immer man sie lässt. Zur Zeit moderiert sie einen monatlichen Salon/Stammtisch/Workshop für Autoren in Berlin, wo sie vorerst lebt.

Die Biographie sagt im Grunde schon, worum es geht: Wie sieht das praktisch aus, wenn man sein Leben um die Literatur herum baut und immer „Irgendwas mit Büchern“ macht? Wie lässt sich das alles unter einen Hut bringen – oder unter viele Hüte? Wie beeinflussen sich die Tätigkeiten gegenseitig und: Kann man davon leben?

 

Foto: Christian Hartz

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