E-Book-Piraterie: Wer daran verdient, wer verliert – und wie AutorInnen sich wehren können

Referentin: Nina George, Schriftstellerin („Das Lavendelzimmer“), Gründerin der Initiative Fairer Buchmarkt und Beirätin des PEN-Präsidiums.

5. & 6. Tischgespräche-Runde (15.00-16.30 Uhr)

Digitale Piraterie ist nach Waffen-, Drogen- und Menschenhandel der viertwichtigste Schwarzmarkt der Welt. Auf ein legal gekauftes eBook kommen 20 illegale Downloads. 600 weltweite Piraterieportale stellen zwei Millionen E-Book-Titel zur Verfügung, auf Facebook tauschen „Fans“ munter USB-Sticks, Cds oder Dropboxlinks. Wer daran verdient, sind Google, MasterCard, Hoster, Uploader, Antitracker. Wer verliert, sind wir, die Buchmenschen. Ein Überblick über die Dimensionen der Piraterie, Einblicke in Ermittlungen, und Ausblicke, wie sich Autorinnen und Autoren wehren können – auch jenseits der Abmahnmethoden.

Die Schriftstellerin und Aktivistin für AutorInnenrechte Nina George (42) schreibt seit 1992 Romane, Essays, Reportagen, Kurzgeschichten, Kolumnen. Ihr Roman „Das Lavendelzimmer“ stand über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde in 32 Sprachen übersetzt und eroberte u.a. die New York Times Bestsellerliste.
Nina George ist Beirätin des PEN-Präsidiums und Gründerin der Initiative Fairer Buchmarkt. Sie lebt in Berlin und der Bretagne.

www.ninageorge.de | @nina_george

Foto: Urban Zintel © Nina George

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